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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Umfrage der Europäischen Zentralbank zum Zugang von Unternehmen zu Finanzmitteln zeigt, dass Unternehmen im Euroraum im vierten Quartal 2025 strengere Kreditvergabebedingungen der Banken meldeten, mit gestiegenen Zinssätzen, Finanzierungskosten und Anforderungen an Sicherheiten. Während der Finanzierungsbedarf moderat stieg, nahmen die Unternehmen einen leichten Rückgang der Verfügbarkeit von Krediten wahr, wodurch sich die Finanzierungslücke vergrößerte. Die Inflationserwartungen blieben stabil, jedoch mit Aufwärtsrisiken, und die Einführung künstlicher Intelligenz zeigte eine moderate Verbreitung in den Unternehmen.
Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie in der Schweiz stieg im Januar auf 48,8 Punkte, was einem Anstieg von 2,4 Punkten gegenüber Dezember entspricht, bleibt jedoch unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Während sich die Stimmung in der Industrie leicht verbesserte, bleibt der Sektor zum 37. Mal in Folge gedämpft. Im Gegensatz dazu stieg der PMI für den Dienstleistungssektor auf 53,8 Punkte und blieb damit zum zweiten Mal in Folge seit Mai 2025 über der Wachstumsschwelle.
Jan Jenisch, CEO von Amrize, berichtet, dass das von Holcim ausgegliederte Baustoffunternehmen für die nächsten drei bis vier Jahre eine vollständig ausgebuchte Rechenzentrumspipeline hat, wobei allein im Großraum Washington DC 500 Rechenzentren im Bau sind. Das Unternehmen rechnet damit, sein Geschäft in diesem Sektor innerhalb von zwei Jahren zu verdoppeln, und verzeichnet sowohl durch Übernahmen als auch durch organisches Wachstum Zuwächse, sieht sich jedoch einem erhöhten Druck seitens der Investoren auf dem US-Markt ausgesetzt.
Die Valiant Bank, eine Schweizer Regionalbank, hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Kursanstieg verzeichnet, der auf eine solide Finanzleistung und eine attraktive Dividendenrendite von fast 4 % zurückzuführen ist, die sie bei Anlegern beliebt macht. Der Artikel deutet jedoch darauf hin, dass das Aufwärtspotenzial begrenzt sein könnte.
Prospera Invest hat Sebastian F. D. Heinrich zum neuen CEO ernannt, der über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei grossen Finanzinstituten wie UBS, J.P. Morgan, Credit Suisse und PwC verfügt. Das 2017 von Christian Freihofer gegründete Schweizer Family Office hat sich von der Vermögensberatung zur diskretionären Vermögensverwaltung weiterentwickelt und bietet nun digitale Vermögensverwaltungsdienstleistungen mit Swissquote als Verwahrstelle an. Das Unternehmen ist von der FINMA zugelassen und unterhält Niederlassungen in Zürich und Reinach.
Die Ölpreise standen am Montag unter erheblichem Abwärtsdruck. Brent-Rohöl fiel auf 65,64 USD und WTI auf 61,64 USD, was auf die schwachen Rohstoffmärkte und die anhaltenden geopolitischen Spannungen zurückzuführen ist. Die Lage im Iran bleibt der wichtigste Faktor für die Entwicklung des Ölmarktes. US-Präsident Trump droht mit militärischen Maßnahmen und erhöht den Druck auf Teheran, während der oberste Führer des Iran vor einer Eskalation in der Region warnt und damit Befürchtungen vor einem neuen Konflikt im Nahen Osten schürt.
Julius Bär meldete für 2025 einen Gewinnrückgang von 25 % auf 764 Millionen Schweizer Franken aufgrund von Kreditausfallrückstellungen in Höhe von 213 Millionen und dem Verkauf seines brasilianischen Geschäfts. Trotz des Gewinnrückgangs stieg das verwaltete Vermögen um 5 % auf 521 Milliarden Franken, wobei starke Nettoneugeldzuflüsse aus Asien, Westeuropa und dem Nahen Osten zu verzeichnen waren. Die Bank behielt ihre Dividende zum fünften Mal in Folge bei 2,60 Franken pro Aktie und übertraf die Gewinnprognosen der Analysten, während sie die Erwartungen hinsichtlich des verwalteten Vermögens erfüllte.
Die Bergbaugiganten Glencore und Rio Tinto streben eine Verlängerung der Frist für ihre Fusionsverhandlungen an, da beide Unternehmen weiterhin an einer Einigung interessiert sind, jedoch mehr Zeit benötigen, um die Details der Bewertung auszuarbeiten. Das britische Takeover Panel hatte Rio Tinto eine Frist bis zum 5. Februar gesetzt, um als potenzieller Bieter für das in der Schweiz ansässige Unternehmen Glencore zu reagieren.
Molecular Partners präsentierte neue diagnostische Bildgebungsdaten, die zeigen, dass sich ihr Radioligand-Therapeutikum MP0712 erfolgreich an Tumorzellen von fünf Lungenkrebspatienten gebunden hat, was die vielversprechenden ersten Ergebnisse vom November bestätigt. Die Daten wurden auf einer Konferenz zur Radioligand-Therapie in Südafrika vorgestellt und sind ein gutes Zeichen für die laufende Phase-I-Studie.
Die Zuger Kantonalbank meldete für das Jahr 2025 verbesserte Finanzergebnisse mit einem Anstieg des Nettogewinns um 7,1 % auf 131,1 Millionen CHF, was auf die starke Performance im Anlagegeschäft und einen einmaligen Sondereffekt im Zinsgeschäft zurückzuführen ist. Allerdings sieht sich die Bank aufgrund des Niedrigzinsumfelds einem anhaltenden Druck auf die Zinsmargen ausgesetzt und rechnet für 2026 aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten und rückläufiger Zinserträge mit geringeren Ergebnissen.

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